Angelas Welt
Mit der Aidamar zum Nordkap 
 

Herzlich Willkommen zu meinem Reisebericht.

Hallo meine Lieben, wie bereits von mir versprochen, kommt hier nun auch endlich mein Reisebericht nebst passenden Fotos von unserer Nordeuropa-Reise mit der AIDA-Mar 23.06.2012 bis 07.07.2012

Vor gut einem Jahr, hatten wir ja bereits diese Reise gebucht und haben natürlich auch das ganze Jahr über dieser traumhaft geplanten Reise entgegengefiebert. Privat sei gesagt, haben wir das ganze Jahr über fast jeden Sonntag Rommé mit unseren Freunden gespielt, dadurch entstand dann auch unsere Idee , na was wohl? - natürlich unsere AIDA- Kasse ,die wir natürlich auch reichlich gefüllt bekommen haben in diesem einem Jahr. Das Geld haben wir auf der AIDA für unsere leckeren Cocktailabende einfach nur verprasst.

Tag der Abreise  23.07.2012

Morgens um 7.45 Uhr haben wir uns zum Frühstück getroffen.Die Nacht zuvor war aufregend genug, denn wir haben alle kaum geschlafen. Es war einfach alles so herrlich aufregend und vor allem auch Neuland für uns. Wir sind schließlich noch niemals mit einem Schiff  gefahren.Ich hatte einfach Angst, denn ich konnte nicht schwimmen und wahrscheinlich habe ich mir früher zu oft den Film "Titanic" angesehen.Nun ja, nachdem wir in unserem Lieblings Café ein reichliches Frühstück samt Sekt zu uns genommen haben, ging es erst einmal schnell wieder nach Hause. Dort standen bereits unsere privaten Taxifahrer, an dieser Stelle noch einmal lieben Dank an Marco und Wolfgang! Als wir das Gepäck unserer Freunde gesehen hatten, mussten wir erst einmal ein wenig schmunzeln.Sie hatten tatsächlich fast 80 Kilo im Schlepptau.Wobei ich auch hier erwähnen muß,das Detlef und Kerstin sonst immer für einen Wanderurlaub ihre Koffer gepackt haben....und konnten somit ihren Wagen einfach nur vollpacken.Hier wusste niemand so genau,was wir wirklich an Kleidung benötigen würden.Herr O. und Frau O. hatten ca. 50 Kilo und einen kleinen Rucksack mit auf die lange Reise genommen,dass musste einfach reichen,denn schließlich musste mein Hase alles alleine tragen.

Nun ging es ab zum Essener Hauptbahnhof, unser Zug war sehr pünktlich .. um 09.58. Uhr ging es los… in Richtung Hamburg. Was jedoch an der Zugfahrt nicht so schön war:Wir mussten 3 Stunden bis nach Hamburg entgegen der Fahrtrichtung sitzen, dass heißt immer mit dem Rücken voran.Was uns aber nicht daran gehindert hat, die erste Flasche Sekt im Waggon knallen zu lassen.Denn wir haben schließlich Urlaub,so lautete unser Motto …. Sollten wir das nächste Mal wieder mit dem Zug fahren, dann schwöre ich Euch ...nur noch mit der 1.Klasse per Bahn, dass passiert uns nie wieder!

Gegen 13.15 Uhr sind wir dann auch endlich in Hamburg angekommen.Schnell wurden die Koffer von uns in die bereits dort stehenden Shuttle Busse der AIDA gestopft ,damit sie schon aufs Schiff gebracht werden konnten. 

Wir waren jetzt vollkommen entspannt ,denn das schwere Gepäck waren wir endlich losgeworden.In Hamburg haben wir uns noch ein paar kleine Sehenswürdigkeiten angesehen ,z.B  das Ohnesorg Theater...auch fand zu diesem Zeitpunkt ein großes Harley Davidson-Treffen in Hamburg statt.Hier konnten wir sehr interessante Menschen nebst ihren Maschinen erblicken und auch bestaunen.Anschließend sind wir zum bekannten Friesenkeller gelaufen,um dort erst einmal eine gute Portion Fisch zu uns zu nehmen.Schließlich mussten wir ja was für die zukünftige AIDA-Rolle tun,die ist ja  nicht von alleine entstanden! Die Zeit raste und die Aufregung legte sich noch lange nicht bei uns.

Gegen 16.00 Uhr nahmen wir dann endlich auch mal die Fahrt in Richtung AIDAmar mit dem Shuttle – Bus auf.

Ca. eine halbe Stunde hat die Fahrt zum Schiff gedauert. Dort stand sie dann die AIDA- MAR in ihrer vollen Schönheit, ihrer inposanten Größe und ihrem sagenhaften Anblick, mit dem wohl schönsten Kussmund ,dass jemals ein Schiff von der AIDA –Flotte erhalten hat.Unser Liegeplatz lag in HCC Altona ( Hanseatic Cruise Center, der Hafen City, am Terminal in Altona).Nun standen wir vor diesem neuen,erst 8 Wochen altem Schiff und ich sagte nur :Das ist also unser Schiff wowwwwww!Ich konnte meinen Kopf gar nicht so weit in meinem Nacken legen,um das Schiff in seiner vollen Höhe zu sehen,es wirkte einfach riesig gegen uns Menschen.

Jetzt heiß es nur noch Augen zu und durch, jetzt gab es ja auch kein Zurück mehr für uns.In Wirklichkeit wollte es ja auch keiner mehr!Also rein in die Abfertigungshalle und dann nur noch rauf auf das Schiff, haben wir uns gesagt. Mein Herz, ich kann es euch gar nicht in Worte beschreiben und hier wiedergeben ,es raste einfach nur noch vor lauter neuen aber auch für mich sehr angenehmen Eindrücken.

Beim Einchecken auf der AIDAmar, wurden wir direkt fotografiert,und diese Fotos von uns wurden auf die sogenannte Bordkarte projektiert.Sie diente uns die ganze Zeit über als Zahlungsmittel,sowie auch als Kabinenschlüssel. Jeder Gast auf der AIDAmar lief nun ständig und immer wieder mit der Bordkarte um den Hals hängend durch das gesamte Schiff.Es sah zwar nicht immer schön aus,aber schließlich hatte sie jeder um den Hals hängen,egal was man an Kleidung getragen hatte.

Das Einchecken dauerte ca. eine halbe Stunde.Dort wurde natürlich erst einmal wieder ein Gruppenfoto von uns geschossen und dann ging es endlich ab auf die Kabine. Dort angekommen, fanden wir unsere Koffer nebst diversen Gepäckstücken direkt vor der Kabinentüre wieder. Also mit der Bordkarte die Türe geöffnet und  endlich rein in die Kabine.

Als erstes begrüßte uns Kapitän Husmann  auf dem Fernseher, mit der Einschaltung des Kabinen- Stroms.

Unsere Kabine strahlte und glänzte, man konnte sofort erkennen, dass alles noch komplett neu von der Einrichtung her war.

Um Punkt 21.00 Uhr haben wir dann auch in Hamburg abgelegt und uns auf die Fahrt in Richtung Bergen begeben, es war schon  sehr beindruckend,alle standen auf den obersten Reihen des Schiffes und winkten was das Zeug hielt. Sogar ein kleines Feuerwerk wurde getätigt- um dem neuem  Schiff und uns eine gute Reise zu wünschen.!

Bevor die AIDAmar ablegte, mussten wir jedoch noch die für alle Gäste verpflichtende Seenotrettungsübung,die den Internationalen Vorschriften unterlag,entsprechend durch führen. Diese Übung fand an dem Abend um 19.20 Uhr statt. Dabei wurden wir mit den Rettungseinrichtungen und den Sicherheitsvorschriften an Bord vertraut gemacht. Über den Kabinenlautsprecher ertönte dann gegen 19.00Uhr der Generalalarm( sieben Mal kurz und ein langer Ton in Folge) für unsere Übung.Ein jeder legte seine Schwimmweste an... nur ich nicht, denn ich wusste dieses blöde Teil einfach nicht über meinen Kopf zu bekommen, und da ich zur Zeit ja sowieso schlecht sehen kann, nahm ich sie einfach nur gelassen unter den Arm. Wir wurden auf Deck 5 zu unserem Sammelplatz (Buchstabe F) geleitet. Alles war perfekt durchorganisiert,und es ging alles ruhig und besonnen vor. Oftmals stellten wir uns die Frage, ob es tatsächlich auch so ruhig und gelassen zu gehen würde, wenn tatsächlich die Seerettung stattfinden müsste. Ich glaube, dann hätten einige Passagiere, darunter wohl auch ich, die reinste Panik bekommen, und es wäre vorbei mit der Ruhe gewesen. Aber GsD verlief die ganze Reise ruhig und ohne jegliche Zwischenfälle ab. Gegen 20.00 Uhr war dann auch diese für uns notwendige Übung zu Ende und wir konnten erst einmal Abendbrot essen gehen.

24.06.12  Der erste Reisetag  war für uns auch gleichzeitig ein See –Tag.Vor uns lag ein 1025 Kilometer langer Weg in Richtung Bergen .Was macht man an so einem Tag: natürlich... Faulenzen, das Schiff entdecken und sich warm einpacken.Mit Decke , Schal und Mütze konnten wir die Seeluft auch in vollen Zügen genießen,um anschließend wieder richtig weiter zu faulenzen.Das ist Urlaub!

Herr O. hat sich natürlich direkt mal wieder in die Arme einer fremden Frau geworfen.Na das kann ja heiter werden,so dachte ich mir bei diesem Anblick.

25.06.2012 Bergen

Nach einem langen See- Tag sind wir morgens um 5.15Uhr aufgestanden, um die Einfahrt in Bergen nicht zu verpassen. Wir haben uns in unsere dicken Decken eingehüllt und sind rauf auf das Deck 14 - um auch ja  alles mitzubekommen.Man könnte hier auf diesem Bild meinen,dass wir ganz alleine auf der AIDAmar waren.Aber wie schon gesagt... es war ja auch erst  5.15 Uhr, später sind noch einige Passagiere dazugekommen.

Gegen 6.30 Uhr haben wir  im Hafen von Bergen (Norwegen ) unseren Liegeplatz Skolten Nord erreicht.

Unser erster Ausflug stand nun an.Es ging zu dem Hardangerfjord,als Kulisse diente uns hier der Folgefonn-Gletscher! 

Anschließend ging es weiter mit dem Bus zum Steinsddalsfossen- Wasserfall.Das bemerkenswerte an diesem Wasserfall ist, dass man dahinter durchlaufen konnte, was wir natürlich auch sofort gemacht haben (schließlich sind wir ja ganz mutig gewesen :-) ), und wir hatten ebenfalls die Möglichkeit, ganz oben auf einen äußersten Vorsprung zu gehen.Somit konnten wir uns an einem  herrlichen Ausblick erfreuen, denn von diesem Vorsprung aus konnte man alles sehen und überblicken.

In Öystese haben wir wieder angehalten und haben dort in einem kleinen Lokal unser Mittagessen bekommen.Anschließend blieb uns noch eine halbe Stunde Zeit,um diesen herrlichen Ausblick zu genießen.Kerstin und Detlef waren sogar mit ihren Füßen im Wasser.

 

Kerstin hat Muscheln gesammelt...

Bergen ist heute noch hanseatischer als man denkt.Und wo könnte man das besser sehen als in dem von der UNESCO unter Schutz gestellten Ortsteil Bryggen!Bergen ist die größte Stadt in Fjord-Norwegen. Sie besitzt so reiche Traditionen, Geschichte, Kultur und Atmosphäre, wie man es sich nur wünschen kann.

 

Zum guten Schluss machten wir noch einen Stopp am Fischmarkt in Bryggen. Diese ganzen spitzgiebeligen Handelshäuser wurden zur damaligen Zeit zum Be – und Entladen der Schiffe  direkt an das Hafenbecken gebaut.Allerdings findet man heute in den schmalen Gebäuden - Boutiquen, Antiquitäten – Souvenirs Geschäfte  sowie auch Restaurants.Dass Norwegen ein sehr teures Land ists, dass wussten wir ja.Aber das man dort für einen Hamburger mit Pommes 28 ,- Euro zahlen musste, das war schon gewaltig. Jedoch verdienen die Norweger durchschnittlich auch das 4 fache von dem,was unser einer im Monat verdient.

Zurück ging es wieder mit dem Bus zum Schiff.Hierbei konnten wir die schönen Ausblicke auf Fjord, Gletscher, Gebirge und Wasserfälle noch einmal  aufs Neue genießen.Um 18.oo Uhr legte das Schiff dann auch wieder pünktlich ab und es ging weiter in Richtung Geiranger,Norwegen.

26.06.2012 Geiranger

Gegen 11.00 Uhr legten wir im Geiranger auf Reede an.Der tiefblaue, von der UNSECO geschützte Geirangerfjord , liegt inmitten majestätischer, schneebedeckter Gipfel, Wasserfälle und üppiger Vegetation. Der Geirangerfjord ist ein Seitenarm des Sunnylvsfjord und erstreckt sich tatsächlich über eine Gesamtlänge von 15 km. Das Schiff fuhr in den S-förmig  gewundenen Geirangerfjord hinein und an den riesigen Seitenwänden steigen die Berge steil  bis auf teilweise 1000 Meter an.

Unser gewaltiges Schiff durfte, oder besser gesagt konnte, nicht direkt am dortigen Pier anlegen, da es zu groß und zu schwer war. Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe.Für mich persönlich, der schönste und traumhafteste Fjord, den es wohl gibt auf der ganzen Welt - ich hatte einfach nur noch Gänsehaut pur, Tränen in den Augen und ich war einfach nur fasziniert von diesem traumhaften einmaligen Anblick.Im Hintergrund wurde eine ,vom Kapitän ausgesuchte, leise Musik dazu gespielt. Es passte einfach alles zusammen.Aber ich lasse auch hier die Bilder für sich sprechen, obwohl sie bei weitem nicht das wiedergeben, was wir tatsächlich erlebt und gesehen haben.

Das bekannte Trollgesicht

Die 7 Schwestern

Zu unserem Ausflugziel wurden wir mit den kleinen Tenderbooten(was nichts anderes war,als ein Rettungsboot,im übrigen passen ca. 300 Menschen in so einem Rettungsboot rein ) ans Ufer gebracht. Heinz hatte für sich an diesem Tag eine RIB-Boottour gebucht. Diese Fahrt mit dem RIB-Boot dauerte ca. 1.30 Stunden und sie war zum Teil sehr rasant. Heinz hätte fast mit seinen Händen den Wasserfall der 7 Schwestern berühren können. Ich allerdings blieb an Land, denn ich durfte aus gesundheitlichen Gründen diese Fahrt nicht mitmachen.Dafür war ich an Land lecker Soft- Eis essen, dass hatte doch schließlich auch was.

Der Fjord- Tag endete für uns ,wie er begonnen hat: atemberaubend . Die Rückfahrt durch den gigantischen Geirangerfjord  hat uns den Tag noch einmal Revue passieren lassen. Das Schiff hatte die steilen Berge hinter sich gelassen  und das offene Meer war schon wieder erreicht. War das alles nur ein Traum? Nein,natürlich war es das nicht, denn wir durften das alles erleben - Und wir werden gerade diesen einen besonderen Tag unseres Urlaubes niemals mehr vergessen!

3.Seetag  27.06.2012 auf geht es in Richtung Nordkap. 

Die Lofoten liegen auf dem Weg zum Nordkap.Diese kleinen Inselgruppen bestehen überwiegend aus sehr steilen Felsbergen, welche oftmals einfach nur sehr steil aus dem Meer ragten.Weiter ging es  in Richtung Nordkap, wo wir auch schon den nächsten Ausflug geplant hatten, nämlich den Besuch des Nordkaps. Eigentlich war dieser Ausflug erst gegen 21.00 Uhr geplant, da jedoch das Fußballspiel Deutschland gegen Italien kam, hatte unser Kapitän veranlasst, beim Seetag die Zeit einfach rauszuholen.Und er hat es tatsächlich auch geschafft!Wir hatten gegen 15.oo Uhr in Honningsvag /Nordkap,  also 5 Stunden eher als  geplant ,angelegt. Gemerkt hatten wir die schnellere Fahrt eigentlich auch, denn das Schiff schaukelte nämlich, was das Zeug hielt.Somit konnten wir in aller Ruhe unseren Ausflug  genießen, und alle Mann waren wieder gegen 19 .00 Uhr an Board und ein jeder konnte sich in Ruhe das Deutschlandspiel ansehen.Leider haben wir verloren und die Stimmung war ein wenig bedrückt!

28.06.2012  Das Nordkap steht seit 1929 unter Naturschutz. 

Das Nordkap gilt als letzter Vorposten Europas vor dem Eismeer, ist streng genommen aber nur der nördlichste ,per Straße erreichter Punkt Europas.Da keiner weiter nach oben kommt, gilt dieser Teil Europas meistens für uns Europäer auch als das Ende der Welt. Der Kap ist ein 307 Meter hoher Fels aus Schiefer,der fast senkrecht aus dem Eismeer ragt. Beliebtes Fotomotiv  ist am Nordkap der durchsichtige Globus, der am Kap ein Symbol des Friedens darstellen soll.

 

Hier oben am Nordkap findet man auch  diese 7  Tellerrunden-  Stein-Skulpturen aus der Gruppe: " Barn av Jorden  “=( Kinder der Welt). Es heißt weiter,im Juni 1988 haben sich sieben Kinder aus unterschiedlichen Teilen der Welt auf dem Nord-Kap  versammelt. Sie verbrachten hier eine Woche und erstellten miteinander das Monument“ Barn av Jorden“.,“ Kinder der Welt“-es ist ein SYMBOL, das  für  Zusammenarbeit, Freundschaft, Hoffnung  und Freude stehen soll.

Die Namen der Kinder die zusammen oben auf dem Nordkap dieses Monument erstellt haben lauten, Jasmine - Tanzania,   Rafael - Brasil,  Ayumi- Japan, Sithido - Thailand, Gloria- Italien ,Anton - Sovjetunion  und  Louise - USA .Wir selber haben leider von diesen 7 Skulpturen nur 3 Stück mit dem Bild festgehalten.

Vor diesen 7 verschiedenen  Monumenten steht eine Mutter mit ihrem Kind, dass mit dem Zeigefinger nach Norden deutet.Was macht mein Hase? Er wickelt dem kleinen Jungen erst einmal seinen Deutschlandschal um den Hals,damit er nicht so friert dort oben...:-))))

Unsere Männer im Fußball- Fieber,hier oben auf dem Nordkap besorgten wir uns einen Aida-Fotografen -der sich auch schnell auffinden ließ.Ruckzuck hatten unsere Männer sich bis auf das Deutschlandtrikot entkleidet und die Aufnahme wurde geschossen. Dort oben am Norkap herrschten durch den Wind gefühlte  - 15 Grad -  Ok..vielleicht habe ich das auch nur so empfunden.

Nachdem Deutschland  ja bekanntlich  verloren hatten, zog es unsere Männer erst einmal vor lauter Frust ins nächste Brauhaus..... was dann passierte wissen wir bis heute nicht, denn erst beim Kauf der gesamten Bilder auf der AIDAmar, kam dieses Bild zum Vorschein. Die Männer schweigen bis heute darüber.Ja, ja...wehe sie werden losgelassen- kann ich nur dazu sagen.

Seetage 29.06.2012  auf dem Weg nach Island Akureyri

Nun lagen zwei weitere Seetage vor uns, denn wir befanden uns auf dem Weg nach Akuryeri. Zwei herrliche Tage haben wir verbracht, sogar ins Sportstudio hat es uns verschlagen. Denn nach einer gewissen Zeit machte sich bei ein jedem von uns die sogenannte AIDA-Rolle am Bauch spürbar bemerkbar. Also so tun als ob, um möglichst viele Kalorien wieder loszuwerden. Ich habe natürlich wie auch schon hier Zuhause mein geliebtes Laufband benutzt.Das war schon ein eigenartiges Gefühl mit dem Schiff quer zu laufen, aber immerhin habe ich meine 6 km geschafft.. an jedem Seetag natürlich nur 3 km.Sport ist ja bekanntlich Mord:-)

Zur Halbzeit gönnten wir uns einfach mal einen Besuch im edlen  Rossini Restaurant,wo jeder von geschwärmt hatte auf dem Schiff.Sicherlich war es mal schön ,sich etwas eleganter zu kleiden,da sonst die ganze Zeit über auf der Aida-Mar ein sehr lockerer Kleidungsstil herrschte .Jeans und dazu ein nettes Oberteil und man war für das Schiff passend angezogen. Also suchten wir uns für unseren besonderen Abend ein 11 Gang-Menü aus, es sollte sich ja auch lohnen, wenn wir schon mal dort waren. Ich sage nur... die AIDA-Rolle :-)

Glaubt es mir einfach mal, wenn ich sage - Es hat sich nicht wirklich gelohnt. Es waren 11 ganz winzige Portionen, die einfach nicht ausreichend satt gemacht haben.Was haben unsere Männer im Anschluss gemacht??????? Sie sind in den nächsten East- Grill und haben sich dort erst einmal einen kräftig belegten Hamburger gegessen.Das Essen hätte besser zu jemanden gepasst,deren Zähne noch Zuhause im Glas bei Anreise vergessen worden sind. Alle Speisen waren geschäumt, zu passiert und viel zu weich von der Konsistenz her.Die Erfahrung hat uns gezeigt, nie wieder Rossini und wenn es dort noch so edel zuging!

01.07.2012 Akureyri  Island

Morgens um 7.oo Uhr legten wir an unserem  Liegeplatz Oddeyrarbryggja NO 12 an.

Bildlich  gesehen liegt Akureyri nur einen Steinwurf vom Polarkreis entfernt. Genau genommen sind es gerade mal knapp 100 km. Eigentlich könnte man meinen, dass man hier auf Island nur mit einer Gänsehaut und einer bitteren Kälte zu kämpfen hat. So war es dann nicht, denn Akureyri ist sehr bekannt für sein angenehmes Klima; das heißt-  wenig Niederschläge und vor allem auch ein  warmer Sommer! Hier konnten wir die Sonne so richtig genießen, die Wanderung die wir geplant hatten, konnten wir sogar kurzärmelig starten.Schaut Euch mal diesen blauen Himmel an, perfekter hätte das Wetter nicht sein können..

Zu unsrem Ausflug gehörte auch der Besuch am Mückensee.Dazu haben sich unsere Männer natürlich was besonderes einfallen lassen - typisch Mann.Sie sind und bleiben halt kleine Mimosen. Allerdings waren tatsächlich an diesem Tag nur sehr wenige Mücken vor Ort.Lästig waren sie schon,das stimmt. Einige Mücken klebten an unseren Sachen fest, und diese mussten wir erst einmal kräfig ausschlagen,bevor wir wieder in den Bus einsteigen konnten. Keiner wollte nämlich diese lästigen Mücken mit auf das Schiff nehmen.

unsere Mimosen...

 ..wir waren einfach nur gelassen...

...weiter ging es zu den brodelnden Schlammpfuhlen und bizzaren Lavaformationen.

Auch der Besuch des Godafoss- Wasserfall war eingeplant.

Gegen 14.OO Uhr legte unser Schiff dann auch wieder ab in Richtung Reykjavik. Am nächsten Nachmittag legten wir pünktlich am Skarfabakki Pier an.Reykjavik ist die nördlichste und vielleicht auch heißeste Hauptstadt der Welt, jedenfalls unter der Erde. Denn dort brodelt es gewaltig.Der Dampf zischt hier einfach aus dem Boden und um die Heißwasserversorgung müssen sich die Bewohner von Reykjavik wohl keine Sorgen mehr machen, denn  diese scheint Jahrhunderte von Jahren gesichert zu sein.

Für uns hatten wir an diesem Tag einen Ausflug zur Blauen Lagune geplant, eine Art Warmwasser Oase. Wir hätten auch in dieser Warmwasser- Oase baden können, aber die Busse wurden in Scharen dorthin gefahren und es hätte ebenfalls Stunden gebraucht,bis das wir überhaupt eine Umkleidekabine bekommen hätten. Also haben wir es uns an dem angrenzenden Café  zur Entspannung nieder gelassen, natürlich nicht eher,bis dass diese wunderschönen Bilder im Kasten waren.

In der Nacht vom 02.07.2012 - 03.07.2012 haben wir mit dem Schiff über Nacht  in Reykjavik Island gelegen. Daher konnten wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück unseren nächsten geplanten Ausflug in Angriff nehmen.Dieses mal wollten wir zur reinen Walbeobachtung  fahren. Wir sind mit dem Bus zum alten Hafen von Reykjavik gebracht worden - und dort auf einen Motorkatamaran gestiegen. Die Fahrt sollte über 3 Stunden dauern. Am Schiff angekommen ,habe ich mich natürlich wie alle anderen auch (außer natürlich Herr O. und unsere Freunde ) in einen dieser dicken Sicherheitsanzüge geschmissen. Sie waren zwar sehr umständlich und verdammt schwer zu tragen( gefühlt habe ich mich wie ein Michelin-Männchen),aber sie haben mich sehr warm gehalten, so dass es mir nichts ausgemacht hat, die ganze Zeit über am offenen Deck zu verweilen.

Unterwegs haben wir einen kurzen Stopp eingelegt- und zwar bei den Papageientauchern.Sie besitzen sogar eine eigene kleine Insel, zu der nur ganz wenige, den Tieren anvertrauten Menschen, dürfen.

Dann haben wir sie tatsächlich entdeckt:Wale!Niemals hätte ich daran geglaubt, dass Wale so fürchterlich stinken, sobald die aus dem Meer auftauchen. In diesen 3 Stunden haben wir auch 5 Zwerg- Wale ( 9 m) sehen dürfen. Auch dieser Ausflug endete für uns mit vollem Erfolg, denn es gab genügend Ausflüge, wo kein einziger Wal gesichtet worden ist.

04.07.Seetag auf dem Weg nach Schottland

05.07.Invergrodon Schottland pünktlich um 9.00 Uhr legten wir am Pier Admirality PIER an.

Weite Hochmoore und wild romantische Natur, die nicht selten unter einem Nebelschleier liegen, durften wir erblicken.Sie hatten so eine Art von mystischer Atmosphäre an sich. Wir hatten uns für diesen Tag zu einer Wanderung  in den Rogie Fells entschlossen. Ich.. und wandern!Ja das hätte mir einer mal vorher sagen müssen...niemals hätte ich diesen Ausflug für mich mitgebucht. Aber jetzt waren wir hier vor Ort und ich musste da durch,ob ich wollte oder nicht...mein ganzes Meckern (FLUCHEN ) nutzte jetzt auch nichts mehr.!

Ich fand den Ausflug einfach nur......

Zum Schluss ging es dann  durch die beeindruckende Landschaft der wilden Highlands direkt am Loch Ness vorbei - anschließend durch die Täler wieder zurück zum Schiff.

Am Schiff angekommen, spielten Schottische Dudelsackspieler, die so lange gespielt haben, bis unser Schiff nicht mehr zu sehen war. Es war eine perfekte Verabschiedung von Schottland, die wir natürlich wieder  auf den obersten Decks verfolgen und miterleben  konnten.Zu gerne hätte ich mal unter einem Kilt geschaut,was sich da tatsächlich drunter befindet.. so ganz nach dem Motto.... unterm Schottenrock ist gar nichts, da ist nichts und da war nichts.........

06.07.2012 letzter Seetag, auf dem Weg zurück nach Hamburg.

Einen schönen letzten Seetag durften wir noch verbringen, bis dass wir morgens um 7.oo Uhr wieder am Hamburger Hafen anlegten.

Bis in der Nacht um 2.00 Uhr mussten wir unsere gepackten Koffer vor die Kabinentüre stellen, sie wurden dann abgeholt ...

 

..und erwarteten und bereits beim Verlassen, nein ich muss sagen beim Auschecken des Schiffes, denn wir mussten ein letztes Mal unsere Bordkarten vorzeigen um das Auschecken amtlich zu machen,nämlich in der Abfertigungshalle, in der wir 14 Tage vorher zum Einchecken  waren.

Unser Zug ging erst um 14.58 Uhr in Richtung Heimat, daher haben wir noch die letzten Stunden in Hamburg verbracht. Ich sage es Euch, während dieser Zeit war in Hamburg die Schlager-Move-Party . Alle Mensch schrill und bunt gekleidet, dass es für mich persönlich die reinste Augenvergewaltigung war. Diese ganzen bunten Menschen , das ging nach zwei himmlisch verbrachten Wochen auf See gar nicht mehr. Somit waren wir endlich froh, dass unser Zug auch pünktlich losgefahren ist. Gegen 18.30 Uhr waren wir dann endlich wieder am Essener HBF… schnell nach Hause…. schnell Spike abholen… und schnell Wäsche waschen,hurra..... die reale Welt hat uns wieder!

Aber dennoch sagen wir alle ... Auf-AIDA -sehen bis  2014, denn dann bereits ist die nächste AIDA- Tour geplant, egal in welcher Richtung es geht… Hauptsache diesesmal  werde ich Sonne pur haben. Die AIDA- Flotte baut derzeit in Japan ein noch größeres Schiff , das Fassungsvermögen liegt bei dem neuen Schiff bei ca. 3600 Personen.Wir freuen uns jetzt schon darauf , auch dieses neue AIDA- Schiff kennenlernen zu dürfen.

Nähere Angaben zum geplanten Reiseziel werden mit großer Sicherheit noch folgen  .. hier noch einige Impressionen von unserem gewaltigem Schiff.... dort verbrachten wir unseren kompletten Seetage  und haben es einfach nur genossen!

Anytime -Bar und Bord-Disco

Hier war ich jeden Morgen eine rauchen nach dem Frühstück oder am Nachmittag einen heissen Kakao trinken,herrlich war das.

Bord-Disco Anytime Bar

Hier konnte gespielt werden.....

Eiskreationen vor dem Speisesaal.

Nein , wir haben nicht gespielt.

Das Brauhaus 

Die Rezeption

  

Auf-AIDA-sehen!!!!! es war eine schöne Zeit, die wir niemals wieder vergessen werden!

 

 
 


 

 

 


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